Ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum hat eine wärmende und festliche Ausstrahlung und bringt Gemütlichkeit in die eigenen vier Wände – hier einige Tipps und Hinweise, mit denen Sie den richtigen Baum für Ihr Weihnachtsfest finden.

Die Tradition, Bäume aufzustellen und zu schmücken, reicht so weit zurück, dass gar nicht klar ist, welche Kultur damit begonnen hat. Offenbar besteht schon lange das Bedürfnis, sich mit dem frischen Grün ein Symbol für Lebenskraft nach Hause zu holen.

Die Auswahl an Weihnachtbäumen ist heutzutage sehr groß. Gekauft werden können sie in Baumärkten, Onlineshops, Supermärkten oder auch direkt vom Erzeuger. Ebenfalls sind „immergrüne“ Exemplare aus Kunststoff im Angebot. Bei Plastik und Spritzguss fällt es jedoch eher schwer, in künstlichen Weihnachtsbäumen ein Symbol für Lebenskraft zu erkennen.

Vor dem Kauf des Weihnachtsbaums

Nachdem Sie sich einen Überblick über die verschiedenen Baumarten und ihre Vorzüge verschafft haben, sollten Sie vor dem Kauf weitere grundlegende Fragen klären. Wie hoch und breit soll er sein, und in welche Zimmerecke passt er überhaupt?

Da die Bäume im Freien kleiner wirken, ist es sinnvoll, noch zu Hause die Maße des Aufstellortes für den Weihnachtsbaum abzumessen und ein Maßband oder einen Zollstock zum Kauf mitzunehmen. So vermeiden Sie eine böse Überraschung und müssen keine großen Sägearbeiten am Baum vornehmen. So umgehen Sie die Frage, ob die Spitze oder der Stamm gekürzt werden soll.

Beim Kauf des Lieblingsstücks

Beim Kauf sollten Sie auf ein festes und intaktes Nadelkleid achten. Schauen Sie sich den Baum am besten ohne Transportnetz an und prüfen Sie, ob es abgeknickte Äste oder andere Schäden gibt. Letztlich aber sind Weihnachtsbäume ein Naturprodukt und gerade die naturgegebenen Eigenheiten machen jeden zu einem Unikat.

Ist die Wahl getroffen und soll der Baum zu Hause sofort aufgestellt werden, können Sie den Baum meist vor Ort ständerfertig machen lassen. Hierbei wird der Stamm etwas gekürzt, sodass eine frische Schnittfläche entsteht, die Wasser aufnehmen kann – ähnlich wie bei Schnittblumen. Ist dies schon im Vorfeld geschehen, sollten Sie auf eine helle, frische Schnittfläche achten. Verzichtet werden sollte auf das Anspitzen des Stammes – also eine Verringerung des Durchmessers, damit er besser in den Ständer passt. Das hemmt die Wassertransportfähigkeit des Stammes und verkürzt so die Haltbarkeit des Christbaumes. Falls Sie den Baum zu Hause noch zwischenlagern wollen, ist es sinnvoll, ihn ins Wasser zu stellen und den Stamm erst unmittelbar vor dem Aufstellen anzusägen. 

Lassen Sie sich den Baum gut verpacken. Per PKW transportieren Sie ihn sicher verzurrt im Kofferraum oder auf dem Dachgepäckträger. Das überstehende Ende kennzeichnen Sie falls nötig, mit einem roten Tuch. Gegebenenfalls kann der Stamm mit einer Decke vor dem Fahrtwind geschützt, damit das Holz nicht austrocknet.

Lesen Sie hier, wie Sie ihnen Weihnachtsbaum richtig lagern.